




26. Juni 2009
Öffentliche Veranstaltung mit Bundesfinanzminister Peer Steinbrück in Köln.
"Nachhaltige Antworten auf die Wirtschafts- und Finanzkrise geben", über dieses Thema sprach Bundesminister Peer Steinbrück mit mehreren hundert Gästen, sowie Hannelore Kraft, Vorsitzende der NRWSPD-Fraktion und Artur Grzesiek, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse KölnBonn in Köln.
Deutschland ist im Zuge der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise in die tiefste Rezession seit den 20er Jahren gerutscht. Viele Unternehmen in fast allen Branchen kämpfen um ihr Überleben. Die Politik steht angesichts dieser Herausforderung vor zwei Aufgaben:
Erstens muss sie akutes Krisenmanagement für notleidende Unternehmen leisten. Für die SPD-Landtagsfraktion ist dabei die Devise klar: Wir wollen Arbeit statt Arbeitslosigkeit finanzieren. Denn vor allem Industriearbeitsplätze, die wir jetzt verlieren, werden vielfach auf Dauer verloren sein. Es muss wieder der Mensch und nicht der Markt im Mittelpunkt stehen.
Zweitens muss sie Konsequenzen aus dem weltumspannenden Absturz ziehen, der kein „Betriebsunfall“ sondern Folge einer weitgehend unkontrollierten Spekulationsblase an den internationalen Finanzmärkten gewesen ist. Die internationale Finanzbranche braucht klare Spielregeln, die konsequent überwacht werden müssen. Außerdem darf es keine Schlupflöcher für Spekulanten und Steuerhinterzieher mehr geben. Unser Ziel lautet, gerade jetzt die Wende zum Besseren zu schaffen. Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) kämpft seit langem für nachhaltige Finanzmarktreformen - auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Die ersten Erfolge sind da. Mit ihm wollen wir über eine neue Finanzarchitektur und die Auswirkungen auf Nordrhein-Westfalen diskutieren.