5. März 2010.
Wie schnell aus einem Kindheitstraum harte Maloche werden kann, habe ich an diesem Tag erlebt. Damit ich die Arbeit bei den Stadtwerken in Köln nicht nur als Kunde oder aus den trockenen Zahlen der Bilanz, sondern auch von der anderen Seite kennen lerne, arbeitete ich einen Tag im Vollservice bei den Abfallwirtschaftsbetrieben.
Schichtbeginn 6:45 Uhr mit Einteilen der Teams. Für mich ein Volltreffer: Pantaleonsviertel mit vielen Kellern… Immerhin war ich der 5. Mann auf dem Wagen, also einer über Soll.
Schichtende 14 Uhr. In der Zwischenzeit: Harte Arbeit (manche Mülltonnen sind so schwer, dass sie kaum zu heben sind), immerhin auch mal den Müllwagen bedient (was schwerer ist, als es aussieht), eine tolle und kollegiale Atmosphäre und das sichere Gefühl, dass man eine solche Knochenarbeit mit 67 Jahren einfach keinem zumuten kann!
Ich bedanke mich bei allen Mitarbeitern der AWB für ihre tägliche Arbeit bei Wind und Wetter im Dienste der Sauberkeit in Köln!